Publizistische Freiheit und Persönlichkeitsschutz
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Publizistische Freiheit und Persönlichkeitsschutz

By Marc-Oliver Martin
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Book Description

Publishing of diaries and biographies is a lucrative business, fictional texts are always looking close to real people and events that a market for the "sale" of life stories has become established. The development of law against this practice is fallen behind. The present study focuses on two questions circles. The first focus is on the systematization of the decision parameters and the derivation of concrete responses from the basics of intellectual property law.

Die Veröffentlichung von Tagebüchern und Biografien ist ein einträgliches Geschäft, fiktionale Texte suchen immer wieder die Nähe zu realen Personen und Geschehnissen, ein Markt für den Verkauf von Lebensgeschichten hat sich etabliert. Die Rechtsentwicklung droht gegenüber dieser Praxis zurückzubleiben. Die Grenzen der erlaubnisfreien Darstellung fremder Lebensläufe werden von Bundesgerichtshof und Bundesverfassungsgericht unterschiedlich gezogen, der Rechtscharakter und die Wirkungen einer Erlaubniserteilung zur publizistischen Verwertung sind nicht abschließend geklärt. Die vorliegende Untersuchung widmet sich beiden Fragekreisen. Im Vordergrund stehen dabei die Systematisierung der Entscheidungsparameter und die Ableitung konkreter Antworten aus den Grundlagen des Immaterialgüterrechts.

Table of Contents
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Gliederung
  • Einleitung
    • A. Die Vielgestaltigkeit der Sachverhalte
    • B. Kritik der allzu „kunstvollen“ Behandlung
    • C. Ein äußerungsformübergreifendes Problem
    • D. Schlagworte und Genregrenzen
    • E. Monetäre Implikationen
    • F. Zum Stand der Forschung – Rechtfertigung und Begrenzungder vorliegenden Abhandlung
  • 1. Teil – Grundlegungen
    • A. Die Äußerungsfreiheit
    • B. Grenzziehende Rechtspositionen bei personenbezogenenPublikationen
      • I. Bereichsspezifische Grenzziehungen
      • II. Umfassende Anknüpfungsmöglichkeiten
        • 1. Die Kontroverse in der Rechtswissenschaft
        • 2. Stellungnahme
        • 3. Ergebnis
    • C. Der Entwicklungsstand des zivilrechtlichen allgemeinenPersönlichkeitsrechts
      • I. Die traditionelle ideelle Schutzbegründung
        • 1. Ein kurzer rechtsgeschichtlicher Überblick
        • 2. Grundrechte und Privatrecht
        • 3. Einflüsse des Völkerrechts – EMRK, EGMR und der Persönlichkeitsschutz
        • 4. Strukturierungs- und Konkretisierungsvorschläge
        • 5. Die Abwägung als „Dreipersonenproblem“
      • II. Die Kommerzialisierung des Persönlichkeitsschutzes
        • 1. Die „Marlene“-Entscheidungen des Ersten Zivilsenats
        • 2. Kommerzialisierungstendenzen in der rechtswissenschaftlichen Diskussion
        • 3. Kommerzialisierungskritische Rechtsprechungsreaktionen?
        • 4. Einordnung und Stellungnahme
        • 5. Ergebnis
      • III. Rechtsfolgen
        • 1. Herkömmlich anerkannte Ansprüche bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen
        • 2. Bewertung
        • 3. Ergebnis
    • D. Ein paralleler Weg? – Zur Heranziehung gewerblicherSchutzrechte
      • I. Die Ungeeignetheit des Kennzeichenrechts
      • II. Zum Rechtsschutz nach dem UWG
        • 1. Anwendungsbereich
        • 2. Unlauterkeit
        • 3. Rechtsfolgen und Konkurrenz
      • III. Ergebnis
    • E. Ergebnis und Ausblick
  • 2. Teil – Konkretisierung der Verbotsbefugnisse
    • A. Zur Frage eines allgemeinen Erlaubnisvorbehalts
      • I. Die Entwicklung des Sphärendenkens
      • II. Vom Sphärendenken zum Selbstbestimmungsschutz
      • III. Gegenströmung
      • IV. Stellungnahme
        • 1. Zur Kritik am Sphärenkonzept
        • 2. Die Reichweite des allgemeinen Selbstbestimmungsrechts
      • V. Abwägung der Gegeninteressen
        • 1. Individuelle Äußerungsinteressen des Darstellers
        • 2. Informationsinteressen der Allgemeinheit
      • VI. Ergebnis
    • B. Grund und Grenzen besonderer Verbotsbefugnisse
      • I. Der Diskretionsschutz
        • 1. Grenzziehung
        • 2. Kollidierende berechtigte Informationsinteressen der Allgemeinheit
        • 3. Diskretionsschutz als Würdeschutz – Die Intimsphäre
        • 4. Ergebnis
      • II. Der Schutz vor wahrheitswidrigen Publikationen
        • 1. Zur Anerkennung als eigenständiger Schutzbereich?
        • 2. Zum Abwehrrecht gegenüber Bagatellabweichungen
        • 3. Wahrheitswidrigkeit durch Auslassungen?
        • 4. Zu Sonderregeln für die „Unterhaltungsöffentlichkeit“
        • 5. Zur Reichweite der künstlerischen Gestaltungsfreiheit
        • 6. Genauere Charakterisierung der Auslegung
        • 7. Wahrheitswidrigkeit als Diskrepanz zwischen Behauptung und bewiesener Wirklichkeit
        • 8. Die „Wahrnehmung berechtigter Interessen“
        • 9. Das Zusammenspiel von Erkennbarkeit und Wahrheitspflicht
        • 10. Ergebnis
      • III. Der Ehrenschutz
        • 1. Der zivil-persönlichkeitsrechtliche Ehrbegriff
        • 2. Rechtfertigung eines zivilrechtlichen Ehrenschutzes
        • 3. Abwehrrechte gegenüber herabsetzenden Meinungsäußerungen i.w.S.
        • 4. Ergebnis
      • IV. Abwehrrechte gegenüber „Zwangskommerzialisierung“
        • 1. Fallgestaltungen
        • 2. Rechtsprechungsauswertung
        • 3. Literaturansichten
        • 4. Stellungnahme
        • 5. Ergebnis
    • C. Ergebnis
  • 3. Teil – Die gestattete Verwertung durch Dritte
    • A. Interessenlage
    • B. Verwertungsmodelle
      • I. Die „Stufenleiter der Gestattungen“
      • II. Vorschläge zur Einordnung der persönlichkeitsrechtlichen Gestattung
      • III. Stellungnahme und Ausblick
    • C. Sachfragen der Persönlichkeitsverwertung
      • I. Wirksamkeit von Verwertungsabreden
        • 1. Problemaufriss
        • 2. Stellungnahme
        • 3. Ergebnis
      • II. Trennungs- und Abstraktionsprinzip bei der vertragsbezogenen Gestattung
        • 1. Das Trennungsprinzip
        • 2. Das Abstraktionsprinzip
        • 3. Die vertragszweckbezogene Auslegung
        • 4. Ergebnis
      • III. Die Selbstbindung des Gestattenden
        • 1. Unsicherheiten in der Rechtsprechung
        • 2. Vorschläge in der Rechtsliteratur
        • 3. Entwicklung des eigenen Lösungsansatzes
        • 4. Ergebnis
      • IV. Exklusivitätsschutz
        • 1. Teilhabe am Persönlichkeitsrechtsschutz des Gestattenden
        • 2. Reichweite des eigenständigen Verwerterschutzes
        • 3. Ergebnis
      • V. Übertragbarkeit der Verwerterposition
    • D. Ergebnis
  • 4. Teil – Rechtsschutz und Verwertung nach demTode
    • A. Die Entwicklung der höchstrichterlichen Rechtsprechung
    • B. Auffassungen im Schrifttum
    • C. Stellungnahme
      • I. Rechtsinhaberschaft und Rechtswahrnehmung
        • 1. Bewertung der bisherigen Lösungsvorschläge
        • 2. Folgerungen
      • II. Schutzumfang
      • III. Schutzbefristung
    • D. Ergebnis
  • Schluss
    • A. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
    • B. Fazit
  • Literaturverzeichnis
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