Landnutzungswandel in Mitteleuropa
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Landnutzungswandel in Mitteleuropa

By Ulrike Anders
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„Annäherung an die historische Landschaftsanalyse“ – lautete das Themaeines Workshops, der am 16. und 17. Februar 2011 im Rahmen des „Graduiertenkollegs Interdisziplinäre Umweltgeschichte“ in Göttingen stattfand und dessen Beiträge nun in diesem Sammelband erscheinen. In acht Beiträgen wird die Vielschichtigkeit des Themenkomplexes und die Bedeutung für den Natur- und Landschaftsschutz deutlich.

Table of Contents
  • anders_Workshop_book_120802.pdf
    • Workshopband Landnutzungswandel im DFG Graduiertenkolleg Interdisziplinäre Umweltgeschichte_120727.pdf
      • Titelei
      • Inhaltsverzeichnis
      • Vorwort
      • Einleitung
      • Der Wandel von Landnutzungssystemen: Ursache für Missverständnisse und die Entwicklung von Metaphern: Hansjörg Küster
        • 1 Einleitung
        • 2 Systeme von Landschaft
          • 2.1 System von Jägern und Sammlern
          • 2.2 System des nicht ortsfesten Ackerbaus: Prähistorischer Ackerbau
          • 2.3 System des ortsfesten, dauerhaften Ackerbaus
          • 2.4 System der Landreformen
        • 3 Metaphern für Landschaften
          • 3.1 Zivilisation und Wildnis: „Römer“ und „Germanen“
          • 3.2 Die Wiederentdeckung der Metapher von den ausgedehnten Wäldern
          • 3.3 Metaphern zur Natur und zu deren Schutz
        • 4 Konsequenzen für den Schutz von Natur und Landschaft
        • Literatur
      • Landschaftsarchäologie in den Niederlanden: Innovation durch wissenschaftliche und gesellschaftliche Integration: J. H. F. Bloemers
        • 1 Das Problem: Die gesellschaftliche Herausforderung an die Forschung
        • 2 Die wissenschaftliche Innovation: Fachübergreifende Integration
        • 3 BBO 2000-2009: Ein integratives landschaftsarchäologisches Forschungsprogramm
        • 4 Schatzkammer Oer-IJ: die vergessene nördliche Rheinmündung
          • 4.1 Die unsichtbare Landschaft
          • 4.2 Die sichtbare Landschaft
          • 4.3 Die „Stelling van Amsterdam“ als Leitbild für die Ästuarien Landschaft
          • 4.4 Erhaltung durch Entwicklung: gebietsspezifische Entwicklungsprinzipien
        • 5 Ergebnisse der integrativen Arbeitsweise
        • 6 Literatur
      • Die Erfassung gesellschaftlicher Bewertungen von Kulturlandschaften und Landschaftsbildern auf supraregionaler Ebene: Michael Roth
        • 1 Einleitung
        • 2 Beispiel “EUCALAND – European Culture expressed in Agricultural Landscapes”
          • 2.1 Projekthintergrund und -aufbau
          • 2.2 Die Beschreibung europäischer Agrarlandschaften - Definitionen, kultureller Charakter und kulturelle Werte
          • 2.3 Synopse der Geschichte Europäischer Agrarlandschaften – Unterschiede und Parallelen
          • 2.4 Klassifizierung europäischer Agrarlandschaften
          • 2.5 Internationale Synopse rechtlicher Grundlagen zum Schutz von Agrarlandschaften als Kulturlandschaften
          • 2.6 Europäische Agrarlandschaften in der Planung
          • 2.7 Weitere Ergebnisse des EUCALAND-Projektes
        • 3 Beispiel Flächendeckende Landschaftsbildbewertung Mecklenburg-Vorpommern
          • 3.1 Projekthintergrund und -aufbau
          • 3.2 Material und Methoden
          • 3.3 Ergebnisse
        • 4 Diskussion und Schlussfolgerungen
        • Literatur
      • Die Bedeutungen der Landschaft für den Menschen: objektive Eigenschaft der Landschaft oder individuelle Wahrnehmung des Menschen?: Marcel Hunziker
        • 1 Einleitung
        • 2 Bedeutungen der Landschaft werden ihr zugewiesen, wahrgenommen und interpretiert
        • 3 Bedeutungen der Landschaft sind individuell und situativ verschieden – und dennoch weitgehend intersubjektiv übereinstimmend
          • 3.1 Theoretische Konzepte zu intersubjektiven Übereinstimmungen im Landschaftserlebnis und entsprechende illustrierende Ergebnisse neuster Untersuchungen der WSL
            • Die universale Dimension des Landschaftserlebnisses
            • Die soziale Dimension des Landschaftserlebnisses
        • 4 Sind Bedeutungen der Landschaft Landschaftsdienstleistungen?
        • 5 Schlussfolgerungen hinsichtlich der Entwicklung von Landschaftsentwicklungsstrategien und landschaftsplanerischer Maßnahmen
        • Literatur
      • Wasserregulierung für die Landwirtschaft – historische Ingenieurlösungen und Anpassungsoptionen an den Klimawandel in Mitteleuropa: Joachim Quast
        • 1 Einleitung
        • 2 Vorflutbeschaffung und Seespiegelregulierungen
          • 2.1 Allgemeine hydrographische Situation
          • 2.2 Frühe Regulierungsmaßnahmen in Brandenburg
        • 3 Entwässerung und Trockenlegung von Söllen
        • 4 Moormeliorationen
          • 4.1 Niedermoorregionen in Mitteleuropa
          • 4.2 Moorkultivierungen im Gebiet des ehemaligen Preußen
          • 4.3 Landnutzung in der Polesje-Region (Pripjat-Sümpfe)
        • 5 Polderung von Flussauen und Küsten-Marschland
          • 5.1 Hydrographie und Böden
          • 5.2 Erschließung der Flussauen für eine landwirtschaftliche Nutzung
          • 5.3 Beispiel Oderbruch
          • 5.4 Polder an Weichsel, Memel und Dnister.
          • 5.5 Marschlandpolder
        • 6 Dränung von Staunässestandorten
        • 7 Bewässerung
          • 7.1 Rieselverfahren
          • 7.2 Beregnung und vergleichbare technische Lösungen
        • 8 Schlussthesen für mögliche Anpassungsstrategien an die Wirkungen des Klimawandels
        • Literatur
      • Informationspotentiale historischer Forsteinrichtungskarten – eine umfangreiche Datenquelle zum Nutzungswandel in den Wäldern?: Ulrike Seiler
        • 1 Einleitung
        • 2 Sächsische Schweiz – vom Nutzwald zur Naturzone A?
          • 2.1 Nationalparkregion Sächsische Schweiz
          • 2.2 Die Waldbestände und ihre Nutzungsgeschichte
        • 3 Forsteinrichtungskarten – Karten mit aktuellem Bezug?
          • 3.1 Anliegen der Forsteinrichtung
          • 3.2 Forstbestandskarten
          • 3.3 Digitale Erfassung der Karteninhalte
        • 4 Informationsgewinn – neue Erkenntnisse aus alten Karten?
          • 4.1 Abfragen und vergleichende Betrachtungen
          • 4.2 Analysen und Berechnungen
          • 4.3 Beurteilung des Informationsgewinns
        • 5 Schlussbetrachtung
        • Literatur
      • Was macht Landschaft wertvoll? – Ökologie, Kunst und Wirtschaft zwischen Bewertung und Inwertsetzung: Uta Steinhardt
        • 1 Einleitung
        • 2 Landschaft als Mensch-Umwelt-System
        • 3 „Mehrdeutigkeit“ und „Mehrwert“ von Landschaften
          • 3.1 Biodiversität
          • 3.2 Ökosystemleistungen
          • 3.3 Regionale Veredelung und Vermarktung
          • 3.4 Tourismus & Erholung
          • 3.5 Kunst und Landschaft
        • 4 Landnutzung als Schnittstelle zwischen Mensch und Natur
        • 5 Leitbilder für Landschaften
        • 6 Szenarien als Instrument gesellschaftlicher Zielfindung
          • 6.1 Szenario-spezifische, unsichere Rahmenbedingungen („Driver“)
        • 7 Fazit und Ausblick
        • Literatur
      • Die Autoren
      • Anhang: Workshop Programm
      • Buchrücken
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