Entwicklungstendenzen germanistischer Studiengänge im Ausland
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Entwicklungstendenzen germanistischer Studiengänge im Ausland

By Annegret Middeke
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Book Description

21 articles give insights into German Studies outside the German-speaking countries. The contributions cover as wide a range as reports country by country, descriptions of individual profiles and local study plans, conceptual cross-country approaches and analyses of specific aspects of general relevance. In all their diversity, the articles demonstrate, besides the basic consensus that German and Germany are to be taught as manifestations of another culture, further similarities: Almost without exception German studies have entered a transitional phase that is not only characterized by curriculum reforms but also by discussions about the identity of German studies themselves. Here, the practical orientation seems to be a central point since, more and more, German Studies are seen as a professional education, too.

21 Beiträge beleuchten germanistische Studiengänge im Ausland. Die Palette der Beiträge reicht von Länderberichten zu Standort- und Profilbeschreibungen, von allgemeinen, länderübergreifenden Gesichtspunkten zu spezifischen Einzelaspekten. Bei aller Vielfalt des Gegenstandes zeigen sich neben der elementaren Gemeinsamkeit, dass das Deutsche als Fremdsprache und Deutschland als fremde Kultur vermittelt werden, weitere Übereinstimmungen: Fast ausnahmslos befinden sich die Studiengänge in einer Umbruchsituation, in der über curriculare Reformen auch das Selbstverständnis des Faches neu verhandelt wird. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Praxisbezug, da die germanistische Ausbildung zunehmend als berufsvorbereitende Qualifizierung angesehen wird.

Table of Contents
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Andreas Kramer, Jan Röhnert: Literatur – Universalie und Kultur(en)spezifikum
  • I Literatur zwischen universalem Anspruchund kultureller Spezifik
    • Jan Urbich (Jena): Wieviel Kultur steckt in der Literatur? Bemerkungen zum Weltverhältnis des Literarischen
    • Günther Augustin (Minas Gerais): Kultur als Text, Text als Diskurs; Interdiskursive Analyse interkultureller Texte
    • Hebatallah Fathy (Kairo/Gießen): Literatur als Kultur? Die Barocklyrik als Gegenstand einer kulturgeschichtlich ausgerichteten Auslandsgermanistik
    • Brigitte E. Jirku (València): Von den Brüdern Grimm bis zu Elfriede Jelinek: Schneewittchen als universales Frauenbild?
    • Milena Ivanova (Veliko Tarnovo): Frauen als literarische Fabelwesen im interkulturellen Vergleich am Beispiel deutscher und bulgarischer Märchen
    • Simone Schiedermair (München): Bildungsroman, Bildung und Interkulturalität
    • Mi-Hyun Ahn (Seoul): Städtische Räume und Architektur in der (post-)modernen Literatur
    • Elżbieta Nowikiewicz (Bydgoszcz): Eine Stadt erlesen - Über die Integration regionaler Inhalte in die bestehenden Lehrprogramme
  • II Deutschsprachige Literatur in den Augen der Welt
    • Douglas Méndez (Caracas): Poesie und Psychagogie - Betrachtungen über Goethes Dichtung aus einem Zipfel des heutigen Lateinamerika
    • Nazire Akbulut (Ankara): Elegie und Frau - Johann Wolfgang von Goethes Klaggesang von der edlen Frauen des Asan Aga
    • Pavel Knápek (Pardubice): Hofmannsthal als Leser Ibsens
    • Ilija Dürhammer (Wien/Sofia): „Du bist kein Mädchen ... Dein Leib war hell und kühl wie Elfenbein“ - Erotische Farb- und Edelsteinsymbolik bei Hofmannsthal, Andrian und George als Transformation französischer und englischer Vorbilder
    • Czeslaw Plusa (Łodz): Zur „exzentrischen Situation“ des Menschen in literarischen Texten - Möglichkeiten kreativen Sprechenlernens am Beispiel von Günther Herburgers „Birne“-Geschichten
    • Rosmarie Thee Morewedge (Binghampton): „Geschichte einer Nummer“ - Das Motiv der Tätowierung in Ruth Klügers Erinnerungen „Unterwegs verloren“
  • III Die Welt in den Augen der deutschsprachigen Literatur
    • Baovola Radanielina (Tananarivo): Wahrnehmung des Eigenen durch das Fremde - Reiseliteratur über Madagaskar
    • Hae Za Rhie (Seoul): Deutsche Ostasienreiseberichte bis zu den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts
    • Florian Gräfe (Guadalajara): Literarische Analyse als ‚interkulturelles Wahrnehmungstraining‘ bei der Lehrerausbildung im Fach Deutsch als Fremdsprache am Beispiel des mexikanischen Día de Muertos
    • Daria Olitskaya (Tomsk): Der rote Kirschgarten oder Variationen über die (nichtmarxistische) Entfremdung: Tschechows letztes Stück in zwei deutschen Übersetzungen
    • Andreas Kramer (London): Der lyrische Blick nach Westen – und zurück; Deutsche London-Gedichte des 20. Jahrhunderts
    • Roberto Di Bella (Köln/Toulouse): „W:orte“ - Poetische Ethnografie und Sprachperformanz im Werk von Yoko Tawada und José F.A. Oliver
    • Jan Röhnert (Weimar/Sofia): Poetische Grenzverschiebungen südostwärts - Die deutsche Lyrik der Gegenwart am Schwarzen Meer
  • IV Interkulturelle Textwerkstatt
    • Marica Bodrožić: Nirgendwo Liebe, aber Augustlicht
    • Tzveta Sofronieva: Erinnerungen an Netze und andere Gedichte
    • Yoko Tawada: Im sofiotischen Märzwind
    • José F.A. Oliver: Zwei Mütter - Wie ich in der deutschen Sprache ankam
    • Ilija Trojanow / José F. A. Oliver: The Anarchist Orchestra / Das Orchester der Anarchie
    • Ilija Trojanow: Aus den Dossiers der Staatssicherheit
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