Metamorphosen in inneren Räumen
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Metamorphosen in inneren Räumen

By Meike Rotermund
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Das Ouevre der international renommierten Künstlerin Ulrike Rosenbach ist facettenreich. Sie arbeitet hauptsächlich mit dem Medium Video, hat während der vergangenen vier Jahrzehnte ihres Schaffens zahlreiche Performances aufgeführt. Bereits Anfang der 1970er Jahre entwickelte sie ihre spezifische Form der Videoperformance. Auch gehören Fotografien und Zeichnungen zum weiterhin wachsenden Werkkonvolut. Die vorliegende Untersuchung zu ihrem künstlerischen Wirken fokussiert auf ikonographische Fragestellungen. Dabei werden besonders die Video und Performancearbeiten der Künstlerin in den Blick genommen, die an der Düsseldorfer Akademie studierte und bei Joseph Beuys Meisterschülerin war. Wenn Ulrike Rosenbach bisher hauptsächlich als feministische Künstlerin rezipiert wurde, so sind ihre frühen Arbeiten sicherlich durch feministische Fragestellungen und Motive bestimmt, doch verändern sich ihre Themen im Folgenden sukzessive. Zunehmend treten allgemeinmenschliche Fragestellungen in den Mittelpunkt ihres Schaffens und ihr Werk ist geprägt durch eine spezifische Bildsprache, die in eine Semantisierung der Materialien mündet. Zu dieser künstlerischen Welt bietet diese Analyse einen fundierten Zugang.

Table of Contents
  • Rotermund_book_120622.pdf
    • Inhaltsverzeichnis
    • I. Einleitung
    • II. Zugänge
      • II.1. Forschungsstand
      • II.2. Grundlagen und Fragestellung
        • II.2.1. Videotapes – ein kurzlebiges Medium mit Gestaltungsmöglichkeiten
        • II.2.2. Closed Circuit – Das eigene Bild kontrollieren
        • II.2.3. Multimediainstallationen – In den Raum eingebundene Sichtweisen
        • II.2.4. Aktionskunst – Strategien künstlerischer Intervention im Leben
      • II.3. Methodik
        • II.3.1. Herausforderungen prozesshafter Kunstformen
        • II.3.2. Anleihen aus der Filmanalyse
          • II.3.2.1 Begrifflichkeiten und Untersuchungsverfahren
          • II.3.2.2 Übertragbarkeit dieser Verfahren auf künstlerische Videotapes
        • II.3.3. Kunstwissenschaftliche Methoden
      • II.4. Biografisches – Auf Salz geboren
    • III. Übergänge – Die 1960er und 1970er Jahre
      • III.1. Am Anfang war das „tolle Ding“
        • III.1.1. Joseph Beuys und die Ausbildung an der Kunstakademie in Düsseldorf
        • III.1.2. Politische und künstlerische Aufbrüche
        • III.1.3. Vom Objekt zur Aktion: Erste Arbeiten als freischaffende Künstlerin
        • III.1.4. Erste Video-Live-Aktionen
      • III.2. Die Kunstszene im Rheinland in den 1960er und frühen 1970er Jahren
      • III.3. Exkurs: Tanztheater
      • III.4. Berührungspunkt USA
        • III.4.1. Madonnenamazone
        • III.4.2. Exkurs: Destruktive Tendenzen in der Kunst
        • III.4.3. Begegnungen mit amerikanischen Künstlern
        • III.4.4. Die amerikanische Kunstszene an der Westküste
          • III.4.4.1 Judy Chicagos und Miriam Shapiros Feminist Art Programm
          • III.4.4.2 Im Licht der Venus
      • III.5. Neuanfang in Deutschland
        • III.5.1. Die Schule für kreativen Feminismus
        • III.5.2. Fotografische Arbeiten für die Zeitschrift „Emma“
        • III.5.3. Feministische Tapes und Performances
        • III.5.4. Exkurs: Mythos, Symbol, Metapher und Ritual
          • III.5.4.1 Ritual: Funktion und Wirkung
          • III.5.4.2 Ritualität in der zeitgenössischen Kunst
          • III.5.4.3 Rituale in den Aktionen von Ulrike Rosenbach
        • III.5.5. Die documenta 6 im Jahr 1977 in Kassel
        • III.5.6. Politische Statements
        • III.5.7. Erste Grenzgänge
      • III.6. Kleine nicht-narrative Schleifen: Die Ikonographie der Werke der 1970er Jahre
    • IV. Alleingänge – in den 1980er Jahren
      • IV.1. Die Dekade der 1980er Jahre im Kontext der Politik und Kultur
      • IV.2. Werkkomplex: Mutter-Tochter-Beziehungen
      • IV.3. Werkkomplex: Erinnerungsarbeiten
      • IV.4. Werkkomplex: Östliche Spiritualität
        • IV.4.1. Grundzüge der Lehre Oshos
        • IV.4.2. Einflüsse auf das künstlerische Werk Ulrike Rosenbachs
        • IV.4.3. Tanzend die Mitte finden
        • IV.4.4. In Bild und Raum gelöst
      • IV.5. Die Alchemie des Hermaphrodit
        • IV.5.1. Werkuntersuchung: Begegnung mit Ewa und Adam
          • IV.5.1.1 Die Ideenwelt der Alchemie
          • IV.5.1.2 Die Deutung der Alchemie im Werk C.G. Jungs
          • IV.5.1.3 Dem Traum Bilder geben
          • IV.5.1.4 Schmelzprozesse im Werk von Ulrike Rosenbach
        • IV.5.2. Werkuntersuchung: Die Eulenspieglerin
          • IV.5.2.1 Das Videotape „Die Eulenspieglerin“
          • IV.5.2.2 Beschreibung des Tapes
          • IV.5.2.3 Formale und inhaltliche Analyse des Tapes
          • IV.5.2.4 Analyseergebnisse
        • IV.5.3. Werkuntersuchung: „Or-Phelia – Ein Transformationsstück“
          • IV.5.3.1 Beschreibung des Tapes
          • IV.5.3.2 Ein steter Bildfluss – formale Aspekte
          • IV.5.3.3 Eine Geburt an der Schwelle des Todes – inhaltliche Aspekte
          • IV.5.3.4 Transformation zur Erkenntnis
        • IV.5.4. Werkuntersuchung: Wie ein Phönix aus der Asche
      • IV.6. Tanzende Körperzeichen im Raum – Charakteristisches der Arbeiten der 1980er
        • IV.6.1. Exkurs: Trauma und Kunst
    • V. Grenzgänge – Die 1990er Jahre
      • V.1. Verschiebung der Schwerpunkte
        • V.1.1. Dozentin und Kuratorin
        • V.1.2. Das Körpertraining als Bestandteil der künstlerischen Ausbildung
      • V.2. Werkuntersuchung des Videotapes „Osho-Samadhi“
        • V.2.1. Beschreibung des Tapes
        • V.2.2. Analyse des Videotapes
      • V.3. Performances und Medieninstallationen
        • V.3.1. Werkuntersuchung: Herzpendel – Energetisches Phänomen
        • V.3.2. Werkuntersuchung: Requiem für eine Eiche
        • V.3.3. Werkuntersuchung: Die Schlacht der Bäume
        • V.3.4. Werkuntersuchung: Isabel im Wald
        • V.3.5.Das Bild der Frau in der Nachkriegszeit
        • V.3.6. Werkuntersuchung: Hildegard Walk
        • V.3.7. Werkuntersuchung: Das Eiserne Zeitalter
        • V.3.8. Werkuntersuchung: Über den Tod
        • V.3.9. Wiedergeboren: Im Palast der neugeborenen Kinder
      • V.4. Ein letzter Aufruf für Engel
        • V.4.1.Exkurs: Engel – Mittler zwischen den Seinsebenen
        • V.4.2. Der Performancezyklus „Über die Engel“
        • V.4.3. Geerdete Flugversuche
      • V.5. Skulpturales aus Licht und Energie – Die Ikonographie der 1990er
    • VI. Ausgänge – Metamorphosen in inneren Räumen
      • VI.1. Eine klare Sprache der Bilder
        • VI.1.1. Die Ausdrucksform als Funktionsträger
        • VI.1.2. Eine Systematik der Zeichen
      • VI.2. Der Körper als elementarer Ausdrucksträger
      • VI.3. Die vermittelnde Rolle des Tones
      • VI.4. Die Form spiegelt den Inhalt – Fazit und Ausblick
    • VII. Interviews
      • VII.1. Auszüge aus einem Gespräch mit Ulrike Rosenbach
      • VII.2. Gespräch mit Wulf Herzogenrath
    • VIII. Protokolle der analysierten Videoarbeiten
      • VIII.1. Einwicklung mit Julia, 1972
      • VIII.2. Lotus-Knospen-Töne, 1979
      • VIII.3. Die Eulenspieglerin, 1985
      • VIII.4. Or-phelia, 1988
      • VIII.5. Osho Samadhi, 1990
    • IX. Werkverzeichnis
    • X. Literatur
    • XI. Verzeichnis der Bildquellen
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